Erfolgsgeschichten

Erfolgsgeschichten

Die Betriebsgebiete der Vienna Business Districts sind der Gründungsort vieler erfolgreicher österreichischer Firmen und Standort zahlreicher international angesehener Unternehmen. Viele international bekannte Produkte und Dienstleistungen stammen aus einem der unzähligen Betriebsgebiete. Ebenso finden sich hier viele Vorreiter und Best-Practice-Beispiele auf dem Gebiet der Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit.

In regelmäßigen Abständen präsentieren wir Ihnen hier aktuelle Erfolgsgeschichten.

Faustenhammer GmbH

Die Faustenhammer GmbH, spezialisiert auf die Herstellung von technischen Federn und Drahtbiegeteilen, hat am neuen Standort im Betriebsgebiet Siemensstraße bei Planung und Ausführung auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung gesetzt. Das Gebäude wurde großzügig isoliert und die produktionsbedingt notwendige Schleifstaubabsaugung mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Zur Deckung des hohen Energiebedarfes wurde eine Photovoltaik-Anlage mit 103 kWp errichtet. LED-Beleuchtung, unterstützt von einer Tageslichtsteuerung, ist im gesamten Gebäude Standard. Die hellen Produktionsbereiche und eine Kühlung mittels Brunnenwasser haben das Raumklima für die MitarbeiterInnen deutlich verbessert. Die umgesetzten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz wurden im Rahmen der Aktion „klimaaktiv“ im November 2017 ausgezeichnet.

Fotos: Faustenhammer GmbH

Mautner Markhof

Nachhaltig und kosteneffizient durch OekoBusiness Wien

Im Rahmen von OekoBusiness Wien setzt Mautner Markhof – unterstützt durch BeraterInnen von denkstatt – bereits seit mehreren Jahren zahlreiche nachhaltige Maßnahmen um, die auch zu signifikanten Einsparungen geführt haben.

Pro Jahr könnte man mit den durch das Programm erreichten Einsparungen etwa 430 Wiener Haushalte ein Jahr lang mit Energie versorgen. Diese Energieersparnis, welche 1,3 MWh entspricht, erreichte das in Simmering ansässige Unternehmen z. B. durch die Überarbeitung der Heizungssteuerung im Lager, wodurch eine bessere Vorlauftemperatur erzielt werden konnte. Zudem führte der Einbau von Lüftungsventilatoren zu einer besseren Verteilung der Hitze besonders in hohen Räumen, und durch die Montage von Deckenventilatoren konnte der Wirkungsgrad der Heizung erhöht werden.

Eine Wasserersparnis von 5.300 m3 – das entspricht ca. zwei gefüllten olympischen Schwimmbecken – konnte einerseits durch die Installation eines Rücklaufs vom Prozesswasser an der Flaschenabfüllanlage erreicht werden. Andererseits wurde die Kapazität beim Stapelwassertank für die Cleaning-in-Prozess-Anlage erhöht und eine Zeitsteuerung der Wassermenge bei der Tankreinigung eingebaut.

Weitere die Produktion betreffende Maßnahmen, wie etwa die forcierte Nutzung von qualitativ hochwertigen Rohstoffen aus regionalem und kontrolliertem Anbau, führten zu einer CO2-Ersparnis von rd. 154 t: Durch den Verzicht auf Importe aus Kanada und Osteuropa wurden 3,1 Mio. Tonnenkilometer Transportwege eingespart. Hinzu kommen Einsparungen z.B. bei der Verpackung, insbesondere durch Optimierung der Kartonagen und Verringerung der Grammaturen bei Glas- sowie PET-Flaschen, was insgesamt zu einer Reduktion von 120 t Abfall führte.

Rathauskorrespondenz: Nachhaltig schmeckt’s einfach besser

Peter Blau GmbH

Vorbildprojekt zur Ressourcenschonung

Als eines der größten österreichischen Handelsunternehmen im Sektor der NE-Metall-Industrie überzeugte die Peter Blau GmbH beim Neubau ihres Betriebsstandortes im 23. Bezirk mit ihrem zukunftsweisenden Gebäude- und Haustechnikkonzept. Im Vordergrund stand dabei die Errichtung eines innovativen und ressourcenschonenden Niedrigenergiehauses.

Unter dem Arbeitstitel »Solar Cooling and Heating im Blue Building« gründete die Peter Blau GmbH ein 100 % autarkes Heiz- und Kühlsystem für ihr Bürogebäude. Aus der für das vollautomatisierte Hochregallager als Brandschutzmaßnahme vorgeschriebenen Sprenkelanlage mit einem 620 m³ fassenden Löschwasserbecken wurde ein weiterer innovativer Nutzen gezogen. In Verbindung mit einer Wärmepumpe und einer Photovoltaikanlage ist das Löschwasserbecken Teil einer »Wärmewippe«: Die im Sommer aus den Büros abgesaugte warme Luft wird im Wasserbecken gespeichert und in den Wintermonaten zum Heizen genutzt.

Aus der Photovoltaikanlage können ca. 83 % des Stromverbrauchs gespeist werden. Zusätzlich hilft der Einsatz modernster LED-Lichttechnologie den Stromverbrauch gering zu halten, was insbesondere für das vollautomatische Hochregallager oder die hauseigene Stromtankstelle von wesentlicher Bedeutung ist.

In diesem Zusammenhang ist auch die optimierte Lieferlogistik zu erwähnen, die neben einer Einbahnregelung am Firmengelände, wodurch Platz und Ressourcen gespart werden, auch durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen als Teil des Firmencarpools brilliert.

Foto: Peter Blau GmbH

silo liesing offices

Nachhaltige Bürogebäude

Die modernen „silo liesing offices“ sind bis ins kleinste Detail nachhaltig konzipiert. Das bereits vermietete „silo one“ ist als „Green and Blue Building“ sowie nach „Breeam excellent“ bestandszertifiziert und gilt als nachhaltiges Bürogebäude, das dank flexibler und effizienter Flächenstruktur sowie energieoptimierter Gebäudetechnik speziell auf die Bedürfnisse moderner Unternehmen ausgerichtet ist.

Mit einem Heizenergiebedarf von 8 kWh pro Quadratmeter und einem minimalen Kühlbedarf können 70 % der gesamten Heiz- und Kühlenergie am Standort mit Geothermie und der Photovoltaikanlage erzeugt werden. Auch der benötigte Strom für die Beleuchtung kann dank LED-Ausstattung und Photovoltaikanlage großteils regenerativ gedeckt werden.

Der energetische und ökologische Standard orientiert sich weitestgehend am klima:aktiv Kriterienkatalog für Dienstleistungs- und Verkaufsgebäude »klima:aktiv Passivhaus«. Dieser umfasst unter anderem: energieeffiziente Bauweise (hochwärmegedämmte Fassade) mit der Energieeffizienzklasse A++; Nutzung von Geothermie für Heizung und Kühlung; hocheffiziente und geräuschlose Lüftung durch dichte und querschnittsoptimierte Lüftungskanäle; Einsatzkontrolle von Bauprodukten zur Vermeidung von Raumluftschadstoffen; keine Einsatzstoffe, die klimaschädliche Substanzen enthalten etc.

Der ehemals als Sägemehlspeicher genutzte, 18 m hohe Silo konnte am Grundstück erhalten werden. Vorerst für mögliche Zwischennutzungen konzipiert, stellte sich der Silo als wesentlicher Vorteil heraus: Der Silo wird als Testschacht für Aufzüge genutzt – dadurch können schwierige Umbauten im Gebäude vermieden und ein Landmark für das Gebiet erhalten bleiben.

Nach einer erfolgreichen Realisierung und Vollvermietung von silo one entstehen nun mit silo plus und silo next zwei weitere nachhaltige Bürogebäude, die ebenso dank flexibler und effizienter Flächenstruktur sowie energieoptimierter Gebäudetechnik speziell auf die Bedürfnisse moderner Unternehmen ausgerichtet sind.

Foto: silo liesing offices

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Das Vienna Business District Management fungiert als zentrale Drehscheibe für Kooperationsstärkung, Informations- und Beratungsleistungen sowie Innovationsentwicklung. Außerdem werden UnternehmerInnen bei der Standortsuche unterstützt.

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, 2020-05-20T14:17:42+02:00